Herzensort

Sie möchten Gott und Ihren Glauben auf einfache, wirksame Weise im Alltag erleben? Dann versuchen Sie es mit dem Herzensort.

„Alles hat seinen Ort“ – in Abwandlung des Bibelwortes „Alles hat seine Zeit“ könnte eine weitere Wahrheit unseres Lebens so lauten: Ein jegliches hat seinen Ort, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seinen Platz.

Auch Glaube und Spiritualität brauchen Orte. Seit Jahrhunderten ist dies z. B. die Kirche, dieses ganz besondere Gebäude für Rituale und Spiritualität mit seiner beeindruckenden Atmosphäre und seinem Schmuck. Hier finden Gottesdienste, Andachten und persönliche Einkehr einen Ort. Kirchenjahresfeste, und biografische Ereignisse von Taufe bis Aussegnung begleiten uns. Die Kirche ist der Ort des Singens, Betens, Lobens, Ort der Klage, Bitte, des Dankes, der Beichte und Buße. Hier lebt der Glaube auch als „Gemeinschaftsprojekt“.

Der „Herzensort“ hat einen eher häuslichen Charakter. Er hat eine ergänzende Funktion. Angelehnt an die Tradition des Hausaltars, ist er der Ort der individuellen und gemeinschaftlichen Andacht, des täglichen Gebets und der Fürbitte bei alltäglichen Ereignissen, in Freud und Leid.

In unserer Gemeinde möchten wir den Herzensort in den Familien etablieren.  Er bietet eine Möglichkeit für sich oder gemeinsam mit der Familie alltägliche Dinge mit Gott in Verbindung zu bringen. So kann man z. B. nach einem schönen Ausflug eine kleine Erinnerung auf den Herzensort legen und ein Dankgebet sprechen. Wenn es Ärger gibt oder Sorgen sich breit machen, kann auch dieses am Herzensort Platz finden. So bündelt sich Freud und Leid an einem festen Ort und lässt sich mit der Erfahrung, dass Gott immer dabei ist, verbinden.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, treten Sie mit uns in Kontakt. Pfarrer Wehrstein und unsere Gemeindediakonin, Stefanie Wehrstein, geben Ihnen gern Auskunft.

Für Familien gibt es auch Angebote zum Herzensort auf unserem YouTube-Kanal.